Mareike Höckendorffs Blog - eine ganz persönliche Sammlung poetischer Dinge, Worte und Situationen

Meine erste Kartenvisualisierung

Okay, sie lässt inhaltlich noch sehr zu wünschen übrig, aber wenn man so seine allererste Visualisierung vor sich hat, kann man seinen Stolz einfach nicht zurück halten und so muss ich euch heute die meine präsentieren. Was ihr seht ist ein Korpus von rund 30 Hamburgromanen nach Genres. Auf einer zweiten Ebene entfalten sich die ersten 50 Seiten von einem dieser Romane. Man sieht: Ein “St. Pauli…

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Sie forschte in seinem Gesicht, aber es war ihr zu vertraut, es sprach nicht mehr zu ihr; sie brauchte nur die Hand auszustrecken, um ihn zu berühren, aber auch diese Nähe noch machte ihn unsichtbar, man konnte nur an ihn denken. Es war nicht einmal ein Name da, mit dem sie ihn nennen konnte. Pierre oder Larousse nannte Francoise ihn nur, wenn sie mit anderen sprach; solange sie allein mit ihm war, gab sie ihm keinen Namen. Er war ihr so vertraut wie sie selbst und ebenso unergründlich; wäre er ein Fremder, so hätte sie sich wenigstens über ihn eine Meinung bilden können. By Simone de Beauvoir: Sie kam und blieb.

Weil wir es können - Ideen zu Matthew L. Jockers’ “Macroanalysis”

Weil wir es können – Ideen zu Matthew L. Jockers’ “Macroanalysis”

20140501-193251.jpgVor kurzem fragte ein Digital Humanist über den Humanists Listserver, welche zwei Bücher man empfehlen könne, um einen Überblick über das zu geben, was die digitalen Geisteswissenschaften in der Analyse von Literatur leisten können. Ein Kollege empfahl “Macroanalysis” von Matthew L. Jockers, ein Buch, das auch schon seit ein paar Tagen auf meinem Couchtisch bereit lag. Nun, da ich es durchgelesen…

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Jedenfalls machte er den Einfall zu seinem eigenen, indem er Zuneigung zu ihm faßte, mit ihm spielte, ihn in sich anwachsen ließ, bis er zu seiner zweiten Natur wurde, und in der Freien Stadt des Geistes macht dergleichen eine Sache zum rechtmäßigen Eigentum.

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Vladimir Nabokov “Gelächter im Dunkel”