Mareike Höckendorffs Blog - eine ganz persönliche Sammlung poetischer Dinge, Worte und Situationen

Jedenfalls machte er den Einfall zu seinem eigenen, indem er Zuneigung zu ihm faßte, mit ihm spielte, ihn in sich anwachsen ließ, bis er zu seiner zweiten Natur wurde, und in der Freien Stadt des Geistes macht dergleichen eine Sache zum rechtmäßigen Eigentum.

By

Vladimir Nabokov “Gelächter im Dunkel”

Berufe erscheinen mir austauschbar, einer so blöd wie der andere. Und keiner erstrebenswert. Das kommt mir bloß schon wieder vor wie Kindergartenfasching, wo man sich überlegen muss, ob man als Cowboy, Polizist oder Klempner gehen will. Und ich bin zu solchen Gelegenheiten immer als Clown oder Marienkäfer gegangen, nichts, woraus man einen anständigen Beruf machen kann. Ich habe keinen Nerv für solche Spiele. By Michael Weins “Delfinarium’

Was ist deine Inspiration?

Meine Inspiration - das sind die Besonderheiten des Alltags, das, was besonders schön ist oder das, was besonders hässlich ist. Die Höhenflüge und Abgründe anderer Menschen oder meiner selbst. Als Kind des Pop natürlich auch die Kreativität der anderen, denn was ist heute nicht gecovert, gesampelt, geremixt, re-agiert, re-flektiert oder callogiert!?

Vielen Dank für deine inspirierende Frage und sorry für diese fragmentierte Antwort; das ist ein Thema, das sich nur schwer zu Ende denken lässt.