Mareike Höckendorffs Blog - eine ganz persönliche Sammlung poetischer Dinge, Worte und Situationen

<!—:de—>Alle Macht den Mächtigen (oder: What the f*** is culturomics?)<!—:—><!—:en—>Short comment on the notion of Digital Humanities in a German weekly newspaper<!—:—>

Die digitalen Geisteswissenschaften haben hierzulande den Einzug in die Tagespresse geschafft – das ist toll. Nein wirklich, ich habe mich sehr gefreut, als ich von einem Freund darauf hingewiesen wurde, dass in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung “Die Zeit” ein Artikel zum Thema Digital Humanities veröffentlicht wurde; und das nicht nur des plötzlich aufkeimenden irrationalen Stolzes wegen,…

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Meine erste Kartenvisualisierung

Okay, sie lässt inhaltlich noch sehr zu wünschen übrig, aber wenn man so seine allererste Visualisierung vor sich hat, kann man seinen Stolz einfach nicht zurück halten und so muss ich euch heute die meine präsentieren. Was ihr seht ist ein Korpus von rund 30 Hamburgromanen nach Genres. Auf einer zweiten Ebene entfalten sich die ersten 50 Seiten von einem dieser Romane. Man sieht: Ein “St. Pauli…

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Widmungen

Manche halten sie für die überflüssigste Hervorbringung der Literaturgeschichte, ich aber liebe sie heiß und innig: Widmungen. Für mich sind sie mal geheime Botschaften aus der realen Welt des Autors, mal vor Sentimentalität triefende Offenbarungen und manchmal sind sie einfach nur witzig. Lange habe ich überlegt, ob ich euch das zumuten kann, aber jetzt bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ja, und veröffentliche hier ab sofort in Unregelmäßigkeit Perlen literarischer Widmungen. Los geht’s heute mit:

"Für Nichts und Wiedernichts"

-Marc Uwe Kling vor dem Känguru-Manifest

Sie forschte in seinem Gesicht, aber es war ihr zu vertraut, es sprach nicht mehr zu ihr; sie brauchte nur die Hand auszustrecken, um ihn zu berühren, aber auch diese Nähe noch machte ihn unsichtbar, man konnte nur an ihn denken. Es war nicht einmal ein Name da, mit dem sie ihn nennen konnte. Pierre oder Larousse nannte Francoise ihn nur, wenn sie mit anderen sprach; solange sie allein mit ihm war, gab sie ihm keinen Namen. Er war ihr so vertraut wie sie selbst und ebenso unergründlich; wäre er ein Fremder, so hätte sie sich wenigstens über ihn eine Meinung bilden können. By Simone de Beauvoir: Sie kam und blieb.

Weil wir es können - Ideen zu Matthew L. Jockers’ “Macroanalysis”

Weil wir es können – Ideen zu Matthew L. Jockers’ “Macroanalysis”

20140501-193251.jpgVor kurzem fragte ein Digital Humanist über den Humanists Listserver, welche zwei Bücher man empfehlen könne, um einen Überblick über das zu geben, was die digitalen Geisteswissenschaften in der Analyse von Literatur leisten können. Ein Kollege empfahl “Macroanalysis” von Matthew L. Jockers, ein Buch, das auch schon seit ein paar Tagen auf meinem Couchtisch bereit lag. Nun, da ich es durchgelesen…

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